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Anspruch auf Berufsunfähigkeits- bzw. Invaliditätspension haben Angestellte und Arbeiter, welche die Voraussetzungen hinsichtlich Grad und Dauerhaftigkeit der Beeinträchtigung sowie die entsprechende Wartezeit erfüllen. Der Antrag auf staatliche Leistungsansprüche wird in Form eines Formulars beim jeweiligen Pensionsversicherungsträger eingereicht. Falls vorhanden, sind ärztliche Gutachten unbedingt beizulegen. Die durch die Berufsunfähigkeit bedingte Pension beginnt meist mit dem Antragstag.
Über die Berufsunfähigkeit
Die Auszahlung der Berufsunfähigkeitspension ist von einer Reihe an Faktoren abhängig. Um den entsprechenden Anspruch ermitteln zu können, wird zunächst ein ärztliches Gutachten über Art, Schwere und vermutete Dauer der Krankheit sowie deren kurz- und langzeitige Auswirkung auf die Berufs(un)fähigkeit des Antragsstellers angefertigt. Je nach Alter des Antragsstellers, der vermutlichen Dauer der Berufsunfähigkeit sowie der Zumutbarkeit einer potentiellen beruflichen Rehabilitation wird über die Gewährung einer Berufsunfähigkeitspension entschieden. Diese kann auch durch Rehabilitations- oder Umschulungsgeld ersetzt werden.


Voraussetzungen für den Antrag
Bevor die Berufsunfähigkeitspension beantragt werden kann, müssen entsprechende Voraussetzungen erfüllt werden. Zunächst wird das Geburtsdatum des Antragstellers herangezogen. Liegt dieses vor dem 1. Januar 1964, so muss die Berufsunfähigkeit bzw. Invalidität mindestens sechs Monate andauern, bei Erfüllung der Mindestversicherungszeit von 180 Beitragsmonaten oder 300 Versicherungsmonaten. Bei nach dem 1. Januar 1964 geborenen Personen wird bei einer Berufsunfähigkeit von mindestens sechs Monaten statt einer (befristeten) Berufsunfähigkeitspension ein Umschulungsgeld oder - soferne berufliche Maßnahmen der Rehabilitation nicht zweckmäßig oder zumutbar sind - ein Rehabilitationsgeld gewährt. Eine Berufsunfähigkeitspension wird nur dann zugestanden, wenn die Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit voraussichtlich dauerhaft vorliegt und Maßnahmen der Rehabilitation nicht zweckmäßig oder nicht zumutbar sind.

Unabhängig vom Geburtsdatum gilt eine Wartezeit bzw. Mindestversicherungsdauer. Vor dem 50. Geburtstag liegt diese bei 60 Versicherungsmonaten innerhalb der letzten 120 Kalendermonate. Nach dem 50. Geburtstag verlängert sich diese Dauer um jeweils einen Versicherungsmonat pro weiterem Lebensmonat bis maximal 15 Versicherungsjahre innerhalb von 30 Jahren. Bei Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und Dienstunfällen entfällt die Wartezeit.


So funktioniert die Antragsstellung
Der Antrag auf Berufsunfähigkeitspension wird beim jeweiligen Pensionsversicherungsträger eingereicht. Als erster Antrag reicht ein formloses Schreiben, das entsprechende ausgefüllte Formular ist allerdings unbedingt nachzureichen und auf www.help.gv.at zu finden. Falls vorhanden, sind ärztliche Gutachten ebenfalls einzureichen. Der Antragstag löst den Pensionsstichtag aus und ist immer ein Monatserster. In der Regel beginnt die krankheitsbedingte Pension mit eben jenem Stichtag, kann jedoch, je nach Fall, auch frühestens auf die Karenzierung bzw. Beendigung der damit verbundenen beruflichen Tätigkeit gelegt werden.

Viel zu oft reicht die Berufsunfähigkeitspension jedoch nicht aus, um den durch Tätigkeitsausfall bedingten finanziellen Verlust einigermaßen zu kaschieren. Deswegen empfiehlt sich der Abschluss einer individuellen Berufsunfähigkeitsversicherung mit der NÜRNBERGER. Simulieren Sie den Ernstfall mit der NÜRNBERGER Vorsorge-App und vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch mit uns!

 

 
 
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