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Versicherung AG Österreich
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Bei Antragsstellung für eine Pflegeversicherung werden Gesundheitsfragen gestellt, die dem Versicherer als Entscheidungsbasis für Annahme oder Ablehnung sowie die veranschlagte Versicherungsprämie dienen. Art und Umfang der Fragen richten sich in der Regel nach der Absicherungsform sowie der Rentenleistung. Die häufigsten Fragen betreffen aktuelle und vergangene Erkrankungen, Krankenhaus- und Kuraufenthalte sowie Pflegebedürftigkeit.
Wieso stellt meine Pflegeversicherung Gesundheitsfragen?

Wer eine Pflegeversicherung abschließen will, muss einen Antrag unter Angabe persönlicher Daten ausfüllen. Je nach Art der Versicherung und Versicherungsnehmer können die darin enthaltenen Fragen sowie benötigten Informationen relativ knapp bzw. sehr ausführlich ausfallen. Wie bei vielen anderen Versicherungen und Vorsorgeangeboten auch, dienen die Gesundheitsfragen der Pflegeversicherung dem Versicherer als Entscheidungstool. Anhand der gesundheitlichen Vergangenheit sowie der gegenwärtigen Situation des potentiellen Versicherungsnehmers lässt sich das objektive und subjektive Versicherungsrisiko festlegen. Dieses dient als Entscheidungsbasis für Ablehnung oder Annahme des Antrags sowie, im Annahmefall, für die Berechnung der einzuzahlenden Versicherungsprämie.

Typische Gesundheitsfragen

Art, Anzahl und Umfang der Gesundheitsfragen hängen in der Regel von der Art der Pflegeversicherung ab. Je umfangreicher die Absicherung und je höher die Rentenleistung ausfällt, desto mehr und detaillierte Fragen werden gestellt. Folgende vier Gesundheitsfragen finden sich in den meisten (grundlegenden) Versicherungsanträgen:

• Abfrage bestimmter Krankheiten bzw. Krankheitsfolgen in der Vergangenheit (ebenfalls meist fünf Jahre)
• Gewicht und Körpergröße der zu versichernden Person
• Angaben über bestehende Pflegebedürftigkeit bzw. Bezug von (kurzfristigen) Pflegeleistungen in der Vergangenheit
• Angaben über Aufenthalte in Krankenhäusern und Kureinrichtungen in der Vergangenheit (meist die letzten fünf Jahre) sowie geplante Aufenthalte in der nahen Zukunft (das kommende halbe Jahr)

In der Regel ist der behandelnde Arzt / das behandelnde Krankenhaus bei etwaigen Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit anzugeben. Der Umfang der abgefragten Krankheiten kann ebenfalls variieren. Sie reichen von Demenz und Krebs über Herzprobleme und Diabetes bis zu Erkrankungen der Psyche und des Nervensystems.

Der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung schließt die Kostenschere zwischen staatlichem Pflegegeld und tatsächlich anfallenden Pflegekosten. Informieren Sie sich über die für Sie ideale Versicherungsprämie und simulieren Sie potentielle Pflegefälle mit dem NÜRNBERGER Vorsorge-App.

 

 
 
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