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Schwere Erkrankungen oder Unfälle können zum plötzlichen Pflegefall führen. Was tun? Bundes- und Landesregierungen bieten Beratungsstellen und Hilfe bei Behördengängen. Bei der Pflege in den eigenen vier Wänden sind etwaige Arbeits- und Dienstverhältnisse mit der Pflegekraft sowie, bei Angehörigenbetreuung, mit dem Dienstgeber abzuklären. Ebenso sollten die finanziellen Verhältnisse und Behördengänge sowie eventuelle Vertretungen möglichst sofort geregelt werden.
Unterstützung und Beratung

Während sich die Pflegebedürftigkeit in manchen Fällen langsam und beständig nähert, geht es in anderen Fällen sehr schnell. Ein Unfall oder eine schwere Erkrankung machen plötzlich zum Pflegefall - was nun? Zunächst müssen Sie die eigene Situation bzw. jene des pflegebedürftigen Angehörigen analysieren und herausfinden, ob eine private Pflege, Pflege zuhause oder ein Pflegeheim der richtige Weg ist. Auf www.help.gv.at und www.sozialministeriumservice.at finden Sie grundlegende Pflegeinformationen sowie die wichtigsten Anträge und Formulare auf einen Blick. Unter der Nummer +43 1 711 008 622 86 erreichen Sie montags bis freitags von 8-16 Uhr den BürgerInnenservice Österreich für alle Fragen zur Pflege. Ebenso empfiehlt es sich, direkten Kontakt mit den lokalen Ansprechpartnern bzw. Landesregierungen aufzunehmen, da die Pflegebestimmungen von Bundesland zu Bundesland verschieden sind.

Pflege in den eigenen vier Wänden

Generell gilt es zu entscheiden, wo die Unterbringung bzw. Behandlung des Pflegebedürftigen und durch wen die Betreuung erfolgt. Geschieht dies zuhause, so kann die Betreuung durch Angehörige oder durch eine Pflegekraft durchgeführt werden. Angehörige können Pflegekarenz oder Pflegeteilzeit bei ihrem Arbeitgeber beantragen, die jedoch schriftlich genehmigt werden muss - hier besteht aktuell kein Rechtsanspruch. Genauere Infos zu dieser Option finden Sie unter www.arbeiterkammer.at. Gegebenenfalls müssen Maßnahmen zum barrierefreien Wohnen getroffen und entsprechende Heilbehelfe organisiert werden. Wenn Sie eine Pflegekraft in einem selbstständigen bzw. unselbstständigen Dienstverhältnis anstellen, muss diese ebenso über sämtliche Angewohnheiten und Gepflogenheiten der pflegebedürftigen Person informiert werden. Ärztliche Tätigkeiten, egal ob durch Angehörige oder angestelltes Pflegepersonal, dürfen nur nach Übertragung durch ärztliches Fachpersonal ausgeführt werden.

Allgemeine Tipps bei plötzlichem Pflegeeintritt

Wie bei so vielen anderen Dingen im Leben, kommt es auch bei der Pflege aufs Geld an. Klären Sie die finanziellen Verhältnisse der pflegebedürftigen Person ab, bevor Sie Finanzierungspläne erstellen und schließlich Anträge für Pflegegeld und Sozialhilfe stellen. Ebenso ist die Pflegeversicherung zu verständigen, um etwaige Leistungsansprüche geltend zu machen. Bei dieser Gelegenheit sollten auch Vorkehrungen für potentielle künftige Geschäfts- und Handlungsunfähigkeit und, im Fall eines Umzugs ins Pflegeheim, für die Betreuung von Liegenschaft und Haustieren getroffen werden.
Mit der NÜRNBERGER sind Sie auch im plötzlichen Pflegefall nicht allein. Als besonderen Service bietet die NÜRNBERGER ihren Kunden über die Malteser Pflegehotline kostenlose Auskunft zu allen Pflegethemen. Informieren Sie sich außerdem über die Möglichkeiten und Leistungen einer privaten Pflegevorsorge und simulieren Sie den Ernstfall mit der NÜRNBERGER Vorsorge-App.

 

 

 
 
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