COVID-19

Weiterführende Informationen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

es scheint so, als gäbe es kein anderes Thema mehr: COVID-19 ist allgegenwärtig, auf allen Kanälen, in allen Medien, in aller Munde – rund um die Uhr, auf allen Erdteilen. Die Priorität der NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich ist auch in diesen Zeiten, Sicherheit zu gewährleisten. Sicherheit für unseren Kunden und Stakeholder, Sicherheit für unsere Mitarbeiter, Sicherheit für das Fortführen der Geschäftsprozesse.
Als Versicherungsunternehmen haben wir uns schon vor Jahren mit möglichen Risikoszenarien auseinander gesetzt und entsprechende Notfall-Leitlinien erarbeitet. Diese wurden u. a. der Konzernrevision, dem Aufsichtsrat, aber auch der Finanzmarktaufsicht Österreich zur Kenntnis gebracht. Natürlich ist diese Pandemie wirtschaftlich und menschlich eine große Herausforderung, für die wir uns aber soweit möglich gerüstet sehen.

 

Als Versicherungsgesellschaft veranlagen und verwalten wir die Prämienzahlungen unserer Kunden und sind deshalb auch zu besonderer Sorgfaltspflicht angehalten. Insbesondere ist die Handlungsfähigkeit des Unternehmens und der Kernprozesse (wie Bestands- und Leistungsverwaltung, aber auch Veranlagung, Rechnungswesen u. ä.) sicherzustellen.

 

Die NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich ist als Konzernmitglied der NÜRNBERGER Gruppe in das Security Management des Konzerns eingebunden. Selbstverständlich hat die NÜRNBERGER Österreich aber auch ein eigenständiges Notfallmanagement mit entsprechenden Leitlinien, welche sicherstellen, dass auch im Krisen- oder Pandemiefall alle wichtigen Geschäftsprozesse der NÜRNBERGER Österreich ordnungsgemäß fortgeführt werden können. Dies umfasst auch die aktuelle Situation von COVID-19. Es wurde sichergestellt, dass die erforderlichen Ressourcen (Mitarbeiter, Infrastruktur, IT-Ausstattung und Kommunikation) zur Verfügung stehen und die Geschäftsprozesse weiterhin ordnungsgemäß und sicher bearbeitet werden.

 

Verschiedene Maßnahmen wurden bereits umgesetzt, um etwaige gesundheitliche Gefährdungen unserer Mitarbeiter möglichst gering zu halten und damit zugleich die Betriebsfortführung zu gewährleisten (Vermeidung von krankheitsbedingten Ausfällen):

  • Seit Mitte März arbeiten alle Mitarbeiter/innen, deren physische Anwesenheit in den Büros der NÜRNBERGER nicht unbedingt erforderlich ist, im Home-Office. Damit werden die Kontakte der Mitarbeiter reduziert und die operationale Sicherheit des Geschäftsbetriebes gewährleistet.
  • Dienstreisen, Seminare, Schulungen sind bis auf Weiteres untersagt.
  • Meetings, Besprechungen, Abstimmungen finden per Telefon- und/oder Videokonferenz statt.
  • Der Zutritt für externe Personen in die Unternehmensstandorte ist bis auf Weiteres nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung und nur für absolut notwendige Tätigkeiten gestattet.
  • Die Mitarbeiter und Führungskräfte haben ausführliche und ausdrückliche Verhaltensanweisungen erhalten, wie eine Infektion zu vermeiden ist und was im Falle einer eigenen Infektion zu tun ist, um eine Ansteckung von anderen Personen zu vermeiden.

 

Diese Maßnahmen gelten bis auf Weiteres und werden erst durch Anweisungen des Notfall-Teams geändert oder aufgehoben. Das Notfall-Team entscheidet diese Maßnahmen im Rahmen der Vorgaben der Gesetzgebung, der Gesundheitsbehörden, der Aufsichtsgremien (z.B. Finanzmarktausicht), aber auch der eigenen – sehr sicherheitsbewussten – Einschätzung der aktuellen Lage.

Die derzeitige Situation ist unbestritten für die gesamte Wirtschaft und jeden einzelnen eine bisher ungekannte und belastende Herausforderung. Die NÜRNBERGER Österreich hat als Versicherung vieles unternommen, um für diese Herausforderung bestmöglich gerüstet und aufgestellt zu sein.

 

Freundliche Grüße,

Kurt Molterer
Vorstandsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich