Safety first – sicher unterwegs!

Für Powder-Freaks wird es auf dieser Welt kaum eine schönere Vorstellung geben: Nach reichlich Neuschnee der Erste zu sein, der sich abseits der präparierten Pisten in die unberührten Hänge stürzt und seine Schwünge genussvoll ins Tal zieht. Weit weg von den Massen an Skifahrern, die sich auf den gesicherten Pisten tummeln. Aber auch weit weg, um im Notfall rasch Hilfe zu bekommen.

Dass im freien Gelände bei Vorhaben wie diesen eine entsprechende Notfallausrüstung mitzuführen ist, versteht sich von selbst. Allerdings nur derjenige, der im Umgang mit der Notfallausrüstung absolut routiniert ist, wird sie im Ernstfall gekonnt einsetzen können und damit Leben retten. Das gilt nicht nur für einen selbst, sondern auch für alle Begleiter, die mit dabei sind. Regelmäßiges Üben ist unerlässlich! Aufgepasst! Das muss mit! Andernfalls kann das Abenteuer ganz schnell zum Albtraum werden:

LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät)

Das Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS-Gerät) gehört zur Standard-Notfallausrüstung für alle, die die gesicherte Piste verlassen. Dieses elektronische Gerät sendet bzw. empfängt auf einer genormten Frequenz Signale. Der Tourengeher trägt das Gerät eng am Körper im Sendemodus. Wird er von einer Lawine verschüttet, können seine Begleiter ihre LVS-Geräte auf Empfang (Suchmodus) umstellen und den Verschütteten orten. Vor der Tour sollte unbedingt ein LVS-Check unter allen Begleitern gemacht werden um zu kontrollieren, ob die verschiedenen Geräte senden und empfangen. Entscheidend für ein gutes und schnelles Suchergebnis ist der geschulte Umgang mit dem LVS-Gerät, was regelmäßige Übung voraussetzt. Bergschulen, Alpenvereine oder auch Sportgeschäfte bieten dazu entsprechende Kurse an.

Lawinensonde

Die Lawinensonde gehört ebenfalls zur Standard-Notfallausrüstung. Nachdem der Verschüttete mit dem LVS-Gerät geortet wurde, dient sie zur Feinortung. Mit der Sonde kann man die Lage und die Verschüttungstiefe feststellen, indem man die Sonde senkrecht in den Schnee steckt bis man auf Widerstand trifft. Die Lawinensonde besteht aus mehreren Elementen, auf denen ein Maßstab abgebildet ist. Sie besteht üblicherweise aus Aluminium oder Karbon. Auch bei der Handhabung der Sonde ist ein regelmäßiges Training unerlässlich!

Lawinenschaufel

Mit der Lawinenschaufel ist es möglich, den Verschütteten nach dessen Ortung auszugraben. Auch sie gehört zur Standard-Notfallausrüstung für alle, die im freien Gelände unterwegs sind. Da der Schnee nach einem Lawinenabgang eine sehr hohe Dichte hat, ist es ohne Schaufel kaum möglich, eine verschüttete Person auszugraben. Lawinenschaufeln sollten robust, klein und leicht sein.

Lawinen-Airbag-Rucksack

Der Lawinen-Airbag-Rucksack gehört zur optionalen Notfall-Ausrüstung. Es handelt sich dabei um einen Rucksack, in dem ein oder zwei Airbags verstaut sind. Bemerkt der Träger, dass sich eine Lawine löst und er verschüttet werden könnte, muss er die Auslöseeinheit am Schultergurt aktivieren, die in Folge den bzw. die Airbags mit Hilfe von z. B. Gaspatronen aufbläst. Durch das zusätzliche Volumen der Airbags soll eine Verschüttung verhindert werden. Der Lawinen-Airbag-Rucksack ersetzt nicht die Mitnahme der Standard-Notfall-Ausrüstung!

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