Ernährung am Golfplatz

Bestimmt kennen viele Golfer das Problem, dass man 12-13 Löcher bestes Golf spielt und gegen Ende der Runde einen Leistungsabfall bemerkt und die Konzentration nachlässt. Immerhin dauert eine Golfrunde ca. 4-5 Stunden, man legt dabei ca. 8,5 Kilometer zurück und verbrennt ca. 2.000 bis 2.500 Kalorien. Deshalb haben wir heute ein paar Tipps zur Ernährung beim Golfspiel und wie man leistungsfähig bleibt.

Um leistungsfähig zu bleiben über eine gesamte Runde bzw. über ein Turnier hinweg, ist es nicht nur wichtig, was man währenddessen zu sich nimmt, sondern auch was man davor und anschließend zu sich nimmt.

Vor der Runde

Zum Frühstück vor der Runde sind Gerichte mit Ei empfehlenswert, wie beispielsweise Rührei, Müsli mit Früchten – am besten 1-2 Stunden vor der körperlichen Anstrengung.
Wichtig: Morgens rechtzeitig aufstehen! Der Körper benötigt eine Weile, um in Schwung zu kommen. Idealerweise ca. 3 Stunden vor dem Start. Hat man eine spätere Startzeit, ist es empfehlenswert, 1-2 Stunden davor nochmal eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen. Es sollten leichte Gerichte sein wie z. B. Gemüse, Fisch, mageres Fleisch.

Während der Runde

Hochwertige Säfte gemischt mit stillem Mineralwasser im Mischverhältnis 1:3 oder alternativ einfach ein stilles Mineralwasser versehen mit einer Messerspitze Salz. An fester Nahrung zwischendurch sind Nüsse und Trockenfrüchte geeignet. Wichtig: Die Aufnahme sollte in kleinen Mengen und in regelmäßigen Abständen erfolgen.

Nach der Runde

Entscheidend für eine schnelle Regeneration ist, dass der Glykogen-Speicher schnell wieder aufgefüllt wird. Das erfolgt am besten mit kohlehydrathaltigen Speisen wie Nudeln und Reis.

No-Gos!

Nicht geeignet sind schwere, fetthaltige Speisen vor einer Runde oder extrem zuckerhaltige Dinge während der Runde, weil diese den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen lassen und dieser dann dementsprechend schnell wieder abfällt. D. h. um die Konzentration und das Leistungsniveau halten zu können, muss der Blutzuckerspiegel konstant bleibt.

Der Ernährungs-Tipp von Nationaltrainer Dominik Angkawidjaja im Video:

Fotocredit: Lisa Rettenbacher

Unser Tipp

Gesunde Müsliriegel ganz einfach selbst herstellen!

Zutaten

  • Haferflocken (normale oder glutenfreie) oder andere Getreideflocken wie Dinkel
  • Nüsse, Kerne und Saaten (nach Wahl)
  • Trockenfrüchte (nach Wahl)
  • Kokosöl (oder vegane Butter oder nur Apfelmus oder Banane)
  • Nussmus (optional für mehr Geschmack)
  • Ahornsirup (oder Agaven- oder Reissirup)

Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Cashewnüsse, Pekannüsse, Pistazien, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Chiasamen, getrocknete Cranberries oder Goji-Beeren – alles ist möglich. Säuerliche Beeren sind besonders geeignet, weil sie den süßen Geschmack des Ahornsirups ausgleichen. Ebenso geeignet sind aber auch Kirschen, Rosinen, Feigen, Aprikosen, Datteln, Pflaumen. Für den Geschmack kann Vanilleextrakt und Zimt zugefügt werden.

Mischung vorbereiten

Zuerst die Haferflocken, Mandeln und Walnüsse mit einer Küchenmaschine zerkleinern. Anschließend in eine große Schüssel füllen. Nun die getrockneten Goji-Beeren und Cranberries (oder andere Trockenfrüchte) mit einem scharfen Messer hacken. Das Kokosöl und den Ahornsirup in einem Topf aufkochen lassen. Dann Nussmus (optional), Salz und Vanilleextrakt einrühren.
Nun die gehackten Früchte, Chiasamen und Zimt in die Hafer-Nuss-Mischung geben. Anschließend die Öl-Sirup-Mischung hinzugießen und alles gut mischen.

In die Form drücken

Die Mischung in eine mit Backpapier ausgelegte, quadratische 20×20-cm-Backform geben. Dann ein weiteres Backpapier darauflegen und die Mischung gut festdrücken (evtl. mit einer anderen Backform).

Backen, kühlen und schneiden

Das Ganze dann für etwa 20-25 Minuten in einem vorgeheizten Ofen backen. Nach dem Backen zunächst auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Dann für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Zum Schluss den gesamten Block mit Hilfe des überstehenden Backpapiers aus der Backform heben und mit einem scharfen Messer in Riegel schneiden. Die Riegel halten sich ca. eine Woche im Kühlschrank in einem verschlossenem Behälter.

Quelle: biancazapatka.com