NÜRNBERGER
Versicherung AG Österreich
Meta-Navigation
 
Die abstrakte Verweisbarkeit ist in der gesetzlichen Sozialversicherung ein wesentlicher Faktor für die Beurteilung des Leistungsanspruchs im Fall der Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen. Lassen die verbliebenen beruflichen Fähigkeiten das Ausüben einer zumutbaren anderen Tätigkeit zu, so wird keine Leistung gewährt - egal ob der Beruf auch tatsächlich ausgeübt wird. Alle wichtigen Informationen zu den Anspruchsvoraussetzungen finden Sie auf der Website des jeweils zuständigen Sozialversicherungsträgers; z. B. www.pensionsversicherungsanstalt.at. Private Versicherer - darunter auch die NÜRNBERGER - verzichten  in der Regel auf die abstrakte Verweisbarkeit und beurteilen den Leistungsanspruch auf Basis der  konkreten Verweisbarkeit.
Die berufliche Alternative?

Die Auszahlung der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung erfolgt in der Regel, wenn in Folge einer Gesundheitsstörung die Berufsfähigkeit ganz oder teilweise beeinträchtigt ist. Versicherer prüfen die bisherige Tätigkeit anhand fachärztlicher Befunde, ob diese noch entsprechend ausgeübt werden kann oder nicht. Falls nicht, wird grundsätzlich die vereinbarte Versicherungsleistung fällig. Aber: Manche Anbieter verlangen – so ferne zumutbar und die Lebensstellung gewahrt bleibt – das Ergreifen eines alternativen Berufs aufgrund der vertraglich festgelegten abstrakten Verweisbarkeit! Ob das für den Kunden jedoch eine „wirkliche“ Alternative ist, sei dahingestellt …

Das besagt die abstrakte Verweisbarkeit

Wer berufsunfähig ist, hat grundsätzlich Anspruch auf eine Versicherungsleistung. Beinhaltet der Vertrag für die private Berufsunfähigkeitsversicherung jedoch eine Klausel, die die Anwendung der abstrakten Verweisbarkeit ermöglicht, kann das Durchsetzen des Leistungsanspruchs durchaus zum Spießrutenlauf werden. Die abstrakte Verweisbarkeit besagt: Der Kunde kann (theoretisch) auf einen anderen Beruf verwiesen werden, der seinen Kenntnissen und Fähigkeiten (= zumutbar) und seiner Lebensstellung entspricht. Es reicht das Bestehen der Verweisungsmöglichkeit. Die konkrete Berufsausübung ist nicht erforderlich. Was allerdings als "zumutbar" und „der Lebensstellung entsprechend“ gilt, ist nicht immer klar und kann mitunter zu langwierigen gerichtlichen Auseinandersetzungen führen! Der einzige wirkliche Vorteil der abstrakten Verweisung: Solche Verträge bzw. Prämien sind günstiger.  Ob es jedoch angesichts des potentiellen „Berufszwangs“ Sinn macht, einen solchen Vertrag auch tatsächlich abzuschließen, ist Ermessenssache.

Konkrete Verweisbarkeit

Viele Versicherungsunternehmen, darunter natürlich auch die NÜRNBERGER Versicherung Österreich, verzichten auf die abstrakte Verweisbarkeit. Stattdessen kommt die konkrete Verweisbarkeit zum Einsatz. Diese besagt: Der Kunde kann nur dann auf einen anderen Beruf verwiesen werden, wenn er freiwillig einen zumutbaren Beruf, der seiner Lebensstellung entspricht, tatsächlich ausübt. Nur dann liegt keine Berufsunfähigkeit vor,  wenn ein zumutbarer Beruf tatsächlich ausgeübt wird, der seiner Lebensstellung entspricht.

Die NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich verzichtet auf die abstrakte Verweisung und bietet somit mehr Klarheit und Sicherheit beim Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung.  Sie haben noch keinen privaten Vorsorgeplan? Simulieren Sie den Ernstfall mit dem NÜRNBERGER Vorsorge-App  und lassen Sie sich umfassend zu Ihren Möglichkeiten beraten!


 

 

 
 
Zurück  |  Top
 
Impressum  Datenschutz  Nutzungshinweise  Übersicht