In den vergangenen 10 Jahren ist z.B. die Anzahl der Pensionsbezieher wegen Berufsunfähigkeit bei der Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten um 55,8 Prozent (inkl. vorzeitige Alterspension wegen geminderter Arbeitsfähigkeit) gestiegen. Auffallend dabei ist die Zunahme psychischer Erkrankungen.
Insgesamt befanden sich rund 2 Mio. Personen in Österreich mit Jahresende 2001 in Ruhestand, davon mehr als 380.000 wegen Invalidität, Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit. Lag die durchschnittliche Alterspensionshöhe bei 897 Euro, so betrug sie bei Invalidität, Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit im Durchschnitt 731 Euro.
Doch leider würden gerade der persönlichen Vorsorge vor dem Risiko der Berufsunfähigkeit und der Gefahr einer Pensionslücke zu wenig Augenmerk geschenkt. Dies erklärten Generaldir. Dipl.-Vw. Helmut GEIL (Nürnberger Österreich) und Univ.-Prof. Dr. Jörg FINSINGER bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Wien.
Auch die Vergleichszahlen in Deutschland regen zum Nachdenken an. „In Deutschland lebt bereits jeder vierte Pensionsberechtigte von einer Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeitsrente“, merkte Prof. Finsinger an. Dies sei zu 88 Prozent auf Folgen einer Krankheit zurückzuführen, zu 12 Prozent auf Unfallfolgen.
Zu Absicherung: „Plan B“
Auf der PK präsentierte die Nürnberger ihre neue Berufsunfähigkeits-Versicherung. Das neue Vorsorgeprodukt heißt „Plan B“. Es zeichne sich vor allem durch eine moderne Investment-Komponente, ein breites Leistungsspektrum sowie eine hohe Flexibilität aus, erläuterte Dipl.-Vw. Geil. „Je nach Vertragsdauer wird wertvolles Kapital angesammelt, das die Prämieneinzahlungen übersteigen kann“, so Geil.
Endet „Plan B“ ohne das Eintreten eines Versicherungsfalles, werden die im Laufe der Jahre erworbenen Fondsanteile beziehungsweise das angesammelte Guthaben ausgezahlt oder in eine lebenslange Altersrente umgewandelt.
Zur Homepage der Nürnberger Österreich: www.nuernberger.at