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Pressemitteilung



Der Bekämpfung der Blindheit in Afrika hat sich der Rotary Club Salzburg-Flachgau in seiner „Vision 2006“ verschrieben. In dieser  beispielhaften Aktion geht es um die Errichtung einer Werkstätte zur Herstellung von optischen Hilfsmitteln im Hochland von Äthiopien.

Mit rund 1 Million Blinden zählt Äthiopien zu den Ländern mit der höchsten Dichte an Augenkrankheiten, an deren Ende die Blindheit steht. Der graue Star als häufigste Ursache der Erblindung ist jedoch heilbar. Durch eine 15-minütige Operation wird die getrübte Linse entfernt und durch eine künstliche ersetzt – das Augenlicht wird somit gerettet. Eine gelungene Behandlung befreit zwar von Blindheit, aber gutes Sehen funktioniert danach nicht in allen Bereichen. Das Sehen funktioniert entweder in der Nähe oder in der Ferne - der Patient benötigt auf jeden Fall einen Sehbehelf. Und gerade daran mangelt es zumeist.

Die Mitglieder des Rotary Club Salzburg-Flachgau haben sich nun zur Aufgabe gesetzt, diesen Mißstand zu lindern. „Wir werden in Debre Markos, einer Stadt im Hochland von Äthiopien, ein Augenoptisches Zentrum schaffen, in dem nicht nur postoperative Sehfehler behandelt werden können, sondern indem es auch eine Werkstätte zur Herstellung von optischen Hilfsmitteln geben wird“, so Dr. Andreas Gericke, Präsident des R.C. Salzburg Flachgau. Das besondere daran: neben der kompletten Einrichtung und Ausstattung der Werkstätte kümmert man sich auch um die Ausbildung von einheimischen Fachkräften, die die Werkstätte in Hinkunft selbständig führen werden. Der RC Salzburg-Flachgau schließt sich mit dem Projekt „Optical Workshop“ einer Initiative des Deutschen Rotary Clubs Stiftland an, der jene Augenklinik errichtet hat, die in Hinkunft die optische Werkstätte beherbergen wird.

Neben einer kompletten Werkstatteinrichtung und klinischen Geräten zur  Augenuntersuchung warten über 1.000 Brillenfassungen und ein Brillenglas-Bestand im Wert von 58.000 Euro auf die Versendung nach Äthiopien. Im Beisein von Präsident Gericke, Karl-Heinz Leitner und Reinhard Kebsak wurde die  wertvolle Fracht kürzlich in Salzburg verpackt und auf den Weg nach Afrika geschickt. Vielen, vor allem jüngeren Menschen kann durch diese Aktion wieder eine berufliche Perspektive und eine chancenreiche Zukunft geschenkt werden.


NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich
Generaldirektor Dipl.-Vw. KR Helmut Geil
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